Die Saltendorfer Eichenlaubschützen, die „Überflieger“ der letzten Saison, starten am Wochenende in die neue Saison der Luftgewehr-Bundesliga. Nach einer nahezu perfekten Saison 2016 mit dem Erreichen der Vizemeisterschaft in der LG-Bundesliga „hängen die Trauben natürlich sehr hoch“, wie Trainer Robert Senft mitteilte.
Kann die Mannschaft der Schützengesellschaft „Eichenlaub“ Saltendorf an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen?
1. Wettkampfwochenende (Ausrichter: Der Bund München)
Begegnung am 14.10.2017 um 17.30 Uhr Der Bund München : Eichenlaub Saltendorf
Begegnung am 15.10.2017 um 13.00 Uhr SV Pfeil Vöhringen : Eichenlaub Saltendorf
Wer möchte, kann die Begegnungen über den MEYTON-liveticker hier verfolgen …
Der Schützengau Burglengenfeld drückt schon mal die Daumen !
Karl Fleischmann – Organisations- u. Presseleiter
RWK Gauliga, Breitensport 2017/18
Hier findet Ihr die Einteilung Gauliga Ligasystem und Breitensport zum Rundenwettkampf 2017/2018 im Gau Burglengenfeld.
Gegenüber letztem Jahr nehmen nur mehr 11 Mannschaften (Vorjahr: 14) am RWK teil. Entsprechend wurde die Klasse angepasst. D.h. Breitensport schießt nun mit 6 Mannschaften in einer Klasse, die Gauliga wurde mit den 5 Mannschaften mit Vor- und Rückkampf ausgelegt, ab 5. November sind somit 8 Kämpfe nötig. Da im Breitensport mit 6 Mannschaften bereits 5 Kämpfe stattfinden, wurde auf Vor-und Rückkampf verzichtet. Hier findet der erste Kampf bis 19.11.2017, bei Gauliga bis 05.11.2017 statt.
Die RWK-Ergebnismeldung für den Rundenwettkampf Gauliga und Breitensportliga erfolgt online über das Internet. Unter dem Menüpunkt „RWK-Onlinemelder“ können die Ergebnisse aufgerufen werden.
Mit dem Einzug der Fahnen begann die festliche Veranstaltung, die für Dirk Tamme eine Premiere war. Zum ersten Mal lenkte er das Geschehen in der Funktion des Gauschützenmeisters. Erstmals auch gab es sechs Könige und Lieseln; zwei Königsketten kamen hinzu, die im gemischten Wettbewerb errungen werden mussten. Die erste gab es für den jungen Nachwuchs, Buben und Mädchen unter zwölf Jahren, die mit dem Lichtgewehr schießen. Die neue Kette Nummer zwei war für die Generation „50 plus“ und den Auflagewettbewerb reserviert. „Damit wollen wir den Schießsport über eine möglichst lange Zeit attraktiv halten“, sagte Tamme.
Im weiteren Verlauf seiner Rede kam er auch auf das Waffenrecht zu sprechen. Hier habe den Schützen ein heuer verabschiedetes neues Gesetz weitere Erschwernisse bei der Aufbewahrung erlaubnispflichtiger Waffen beschert. Waffenschränke einer bestimmten Kategorie dürften zwar weiter verwendet werden, bei Neuanschaffungen sei aber jetzt eine höhere Kategorie gefordert. Dies mache die Aufbewahrung viel teurer als bisher.Foto: mit Auflagekönig und Lichtgewehrkönig gibt es weitere Majestäten im Schützengau. Links: Gauschützenmeister Dirk Tamme
Ein besonderer Gruß Tammes ging nicht nur an die Majestäten, sondern auch an die besonders treuen Mitglieder, die Urkunden für über 50-jährige Mitgliedschaft erhielten. Es sei eine große Leistung, einem Verein so lang die Treue zu halten, sagte Tamme. So etwas erfordere auch Verständnis und Verzicht vom Partner oder der Partnerin. „Ihr habt in dieser langen Zeit den Schießsport im Gau wesentlich mitgeprägt“, wandte sich Tamme an die zu Ehrenden.
Foto: Geehrte für 50-jährige Mitgliedschaft mit Ehrengästen Bügermeisterin Maria Steger, Mdl Franz Schindler, 3. Bürgermeister Josef Gruber
Grußworte sprachen MdL Franz Schindler und der 3. Bürgermeister von Burglengenfeld, Josef Gruber. Schindler würdigte die Schützenvereine als „bayerisches Kulturgut“, das es zu erhalten gelte. Die Vereine stünden für einen „verantwortungsvollen Umgang“ mit Waffen, eine wichtige Aufgabe. Auf die lange Tradition des Schießsports in der „geschichtsträchtigen Stadt Burglengenfeld“ verwies Gruber. Der Schützengau Burglengenfeld garantiere seit Jahrzehnten eine kontinuierliche Vereinsarbeit, eine enge und intensive Zusammenarbeit zwischen den „alten Hasen“ und dem Nachwuchs. Gruber dankte wie schon Schindler den Verantwortlichen in Gau und Vereinen für ihre Arbeit.
Mit der Einführung eines Ältestenschießens vor einigen Jahren hat der Schützengau Burglengenfeld einen absoluten Volltreffer gelandet. Die Zahl der Teilnehmer stieg Jahr für Jahr und was das Beste daran war: Viele ehemalige aktive Schützen, die sich aus dem Schießbetrieb schon verabschiedet hatten, konnten durch diesen Wettbewerb wieder an den Schießstand gelockt werden.
Die Sieger des Ältestenschießens mit Gauschützenmeister Dirk Tamme (links) und den Organisatoren Maria Steger (rechts) und Manfred Herold (Fünfter von rechts.)
Rekord bei den Teilnehmern
Gaudamenleiterin Maria Steger, Organisatorin dieses Schießevents, und Manfred Herold, der dieses Ältestenschießen vor etlichen Jahren ins Leben rief, freuten sich in diesem Jahr über den absoluten Teilnehmerrekord. Insgesamt waren 80 Schützinnen und Schützen aus dem Gau Burglengenfeld im Alter von 55 bis sage und schreibe 89 Jahre am Start auf den Schießständen der Schützengesellschaft Plattl Leonberg, wo im Anschluss an den Wettbewerb auch die Siegerehrung vorgenommen wurde.
Gauschützenmeister Dirk Tamme dankte dabei den beiden Organisatoren mit ihren Helfern für die reibungslose Ausrichtung. Die Beliebtheit dieses Schießens zeige sich in der Teilnehmerzahl, die von Jahr zu Jahr kontinuierlich gestiegen sei und in diesem Jahr mit 80 Teilnehmern einen Rekord erzielte. Es freue ihn, dass alle 80 Teilnehmer das anvisierte Ziel mehr oder weniger gut trafen. Wenn nicht auf der Scheibe, so zumindest, um die Geselligkeit mit altbekannten Weggefährten zu pflegen.
Ein Preis für jeden Teilnehmer
Für den großartigen Erfolg sei auch das aufgelegt Schießen mit ausschlaggebend, das zwischenzeitlich in zahlreichen Disziplinen des Schießsports eingeführt wurde.
Ein weiterer erfreuliches Aspekt sei auch, dass Dank der zahlreichen Spenden für jeden Teilnehmer ein Preis bereit gestellt werden konnte. Zusammen mit Steger und Herold nahm er die Siegerehrung vor:
Die Jugendabteilung des Schützengaus Burglengenfeld ehrte die Sieger des Jugendsichtungsschießens 2016/17 im Parkschützenheim in Teublitz. Leider konnte diesesmal die Teilnehmerzahl vom letzen Jahr (67) mit 53 Jugendlichen aus elf Vereinen nicht erreicht werden. Erfreulich aber die Tatsache, dass sich am Lichtgewehrschießen 19 Kinder und Jugendliche von sechs bis zwölf Jahren aus sechs Schützenvereinen beteiligten. Zusätzlich wurden im Rahmen des Rundenwettkampfs mit 28 (Vorjahr 28) Schütz/innen aus acht Vereinen an die drei Erstplatzierten jeder Disziplin die Preise übergeben.
Die Gaujugendleiter Siegfried Martin und Barbara Schönfeld feststellten, ging die Zahl der Teilnehmer/Innen beim Jugendsichtungsschießen zurück. Nur beim kleinen Schützennachwuchs konnten die Vorjahreszahlen beim Lichtgewehrschießen gesteigert worden. Dank sagten beide den Parkschützen Teublitz mit Schießleiter Helmut Senft und seinem Team für die Unterstützung bei den Schießwettbewerben. Bei dem Jugendsichtungsschießen wurden Preise im Gesamtwert von rund 1000 Euro zur Verfügung gestellt.
Die Teublitzer Bürgermeisterin Maria Steger gratulierte den Jugendlichen und erinnerte auch daran, dass hinter den Erfolgen einzelner Sportler häufig eben eine Gemeinschaftsleistung der Vereine mit ihren Funktionären und Übungsleitern stehe. Durch deren Engagement würden die Voraussetzungen für optimale Trainingsbedingungen und Schießleistungen für die Nachwuchsschützen geschaffen. Beim Umgang mit den Waffen übernehme jeder Schütze eine hohe Verantwortung. Die Parkschützen hätten das Jugendsichtschießen wieder hervorragend über die Runden gebracht. Steger wünschte dem Schützennachwuchs „Gut Schuss“.
Die erfolgreichen Jugendlichen des JSS- und RWK-Schießens des Schützengaus Burglengenfeld zusammen mit den Jugendleitern Siegfried Martin (3.v.li.) und Barbara Schönfeld (3.v.re.), Gauschützenmeister Dirk Tamme (re.) und Bürgermeisterin Maria Steger (2.v.re). Foto+Text: Artmann MZ
Gauschützenmeister Dirk Tamme sah die Jugendarbeit im Schützengau als eine ganz besondere Aufgabe und eine der wichtigsten Arbeiten an. Die Jugendlichen lernen Kameradschaft, Verantwortung und Sorgfalt – Faktoren, die sie ein Leben lang begleiten. Tamme wies auch darauf hin, dass der Schützengau Burglengenfeld in den vergangenen Jahren sehr gute Ergebnisse auf der OSB-Gau-Rangliste erbrachte und unter den 14 Gauen vorne mit dabei ist. Man dürfe sich jedoch auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen, denn die Jugendarbeit sei kein Selbstläufer.
Zur Siegerehrung der Wettbewerbe Gaumeisterschaft im Einzel und in der Mannschaft, der Rundenwettkämpfe der Gauliga und Breitensport sowie RWK-Auflageschießen lud der Schützengau Burglengenfeld die Gau-Schützen in das Schützenheim der Eichenlaubschützen in Saltendorf ein.
Foto: Die Einzel- und Gesamtsieger bei der Gaumeisterschaft 2017 mit Gausportleiter Günter Hirsch (links), Gauschützenmeister Dirk Tamme (rechts), 2. Gausportleiter Fabian Simon (knieend, rechts) und 3. Gausportleiter Karl Fleischmann (6. von links, stehend) Foto: Artmann MZ
1. Gausportleiter Günter Hirsch konnte dazu fast alle Gauvereine im voll besetzten Schützenheim begrüßen. Gauschützenmeister Dirk Tamme bedankte sich in seinem Grußwort vor allem bei den Sportleitern, die in vielen Stunden die Wettbewerbe durchführten, aber auch bei allen Teilnehmern, die diese Wettbewerbe beleben. Ein besonderer Dank ging an die Saltendorfer Eichenlaubschützen, die zur Siegerehrung ihr Schützenheim zur Verfügung stellten und die Gäste mit Kaffee und selbst gemachten Kuchen verwöhnten.
„Die Gaumeisterschaft 2017 ist nun vorüber und einige Schützen haben die Fahrkarten für die Landesmeisterschaft bekommen“, sagte Gausportleiter Hirsch. Er hoffe, dass sich auch einige Schützen vom Gau Burglengenfeld zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren.
Im Januar 2018 komme eine neue Sportordnung. Diese sei mit einigen Änderungen verbunden. Einige Disziplinen werden gestrichen, einige Disziplinen kommen neu hinzu. Die Klasseneinteilung werde ab der Schützenklasse neu geregelt, Auflage werde in der nächsten Saison in Zehntelwertung geschossen. „Da wird es einige Veränderungen in den vorderen Plätzen geben“, so Hirsch. Eingeführt werden Disziplinen, die Paarschießen (Mann und Frau) können. Es werde noch überlegt, ob nicht auch der Wettbewerb Lichtgewehr in die Gaumeisterschaft mit aufgenommen wird. Hirsch versprach, dass vonseiten des Schützengaus die Änderungen frühzeitig an die Vereine für das Sportjahr 2018 übermittelt werden, so dass wieder eine Gaumeisterschaft geschossen werden kann.
Gausportleiter Günter Hirsch nahm zusammen mit dem 2. Gausportleiter Fabian Simon und 3. Gausportleiter Karl Fleischmann die Siegerehrung vor. Bei der Gaumeisterschaft 2017 gab es wieder eine hohe Beteiligung. Mit 250 Schützinnen und Schützen kämpften zehn Schützen mehr als vergangenes Jahr um die Gaumeistertitel 2017. Beim Rundenwettkampf Auflage nahmen insgesamt zwölf Vereine mit 105 Schützen in drei Altersklassen teil. Der Wettbewerb wurde in Plattl-/Ringwertung ausgetragen. Am Rundenwettkampf Gauliga und Breitensport beteiligten sich vierzehn Mannschaften in drei Ligen. Wie 3. Gausportleiter Karl Fleischmann mitteilte, verlief der Wettkampf ohne Probleme, obwohl erstmals eine Online-Meldung der Ergebnisse eingeführt wurde.